Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs

25 aktuelle Ingenieur/in - Chemietechnik Stellenangebote

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Chemiker/-in oder Chemieingenieur/-in (m/w/d) für die Baustoffprüfung

Materialprüfanstalt für das Bauwesen und Produktionstechnik HannoverHannover

Sie suchen eine anspruchsvolle Stelle als Chemiker/-in oder Chemieingenieur/-in (m/w/d) in der Baustoffprüfung? Zu Ihren Aufgaben gehört die instrumentelle Analytik mit modernen Methoden wie Headspace-GC-MS und FT-IR. Sie organisieren Laboraufträge, einschließlich Probenvorbereitung und Ergebnissdokumentation, und achten auf die Wartung von Analysengeräten im ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor. Zudem entwickeln Sie spezifische Versuchsaufbauten zur Analyse von Stoffparametern wie Raumgewicht oder Temperaturwechselbeständigkeit. Werksbesuche und die Bewertung von Herstellprozessen runden Ihr Tätigkeitsfeld ab. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Baustoffprüfung mit!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Unbefristeter Vertrag Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur:in oder Verfahrenstechniker:in im Chemieanlagenbau (m/w/d) in Vollzeit

Nanolope GmbHBerlin

Sie bringen umfassende Erfahrung in den Engineeringphasen von chemischen Pilotanlagen mit, einschließlich Management des Anlagenbaus und der Inbetriebnahme. Ihre Fähigkeit, Projekte eigenständig mit externen Dienstleistern zu planen und zu koordinieren, zeichnet Sie aus. Sie kombinieren strukturiertes, lösungsorientiertes und kreatives Denken, um effiziente Ergebnisse zu erzielen. Zudem sind Sie bereit, teilweise außerhalb Berlins am Produktionsstandort zu arbeiten. Ihre Kenntnisse in Software für verfahrenstechnische Bereiche, wie Aspen, runden Ihr Profil ab. Optional verfügen Sie über Erfahrungen in der sicherheitstechnischen Bewertung sowie der Wartung von chemischen Anlagen.
Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur Pharma (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesPenzberg

Werde Chemieingenieur Pharma (m/w/d) und begleite innovative Arzneimittel von der klinischen Phase bis zur Markteinführung. Du führst eigenständig instrumentelle Analysen durch und optimierst Analyseverfahren. Zudem bist du für die Validierung und Qualitätssicherung der Methoden verantwortlich und erstellst umfassende Analyseberichte sowie Testvorschriften. Profitieren kannst du von flexiblen Arbeitszeiten, abwechslungsreichen Weiterbildungen und Teamevents, die den Gemeinschaftsgeist stärken. Dein Profil umfasst ein abgeschlossenes Studium in Biotechnologie, Chemieingenieurwesen oder Biochemie sowie relevante Berufserfahrung. Sei Teil eines dynamischen Teams, das Wert auf Entwicklung und Zusammenarbeit legt!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur (m/w/d) Analytik, Wasserchemie und Verfahrenstechnik

Grünbeck AGHöchstädt Donau

Wir suchen einen Chemieingenieur (m/w/d) mit Fokus auf Analytik, Wasserchemie und Verfahrenstechnik. Ihre Aufgaben umfassen die Überprüfung und Weiterentwicklung von Verfahren zur Wasserbehandlung sowie das Planen und Durchführen von Experimenten zur Validierung. Sie werten Daten aus und führen Wasseranalysen und Korrosionsuntersuchungen mit modernen instrumentellen Methoden durch. Zudem bewerten Sie Analyseergebnisse, erstellen Aufbereitungsvorschläge und unterstützen Fachabteilungen in verfahrenstechnischen Fragen. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder verfahrenstechnisches Studium sowie Erfahrung in der Wasseraufbereitung sind erforderlich. Bringen Sie analytisches Denkvermögen und eine strukturierte Arbeitsweise mit, um unser Team zu bereichern.
Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker / Chemieingenieur als Produktentwickler (m/w/d) Fussbodentechnik

Chemotechnik Abstatt GmbHAbstatt

Sind Sie Chemiker oder Chemieingenieur und suchen eine spannende Herausforderung in der Produktentwicklung? In Abstatt bei Heilbronn suchen wir einen Experten in der Fußbodentechnik, um innovative Baustoffe zu entwickeln. Fokussieren Sie sich auf hydraulische Bindemittel für schnelle, hochfeste Industrieestriche – mineralisch, leistungsfähig und nachhaltig. Arbeiten Sie mit einem engagierten Team an neuen Lösungen und tragen Sie zur nachhaltigen Baukultur bei. Wenn Sie ein abgeschlossenes Studium in Chemie oder Chemieingenieurwesen mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Werden Sie Teil unseres innovativen Entwicklungsteams und gestalten Sie die Zukunft der Bauchemie mit uns!
Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Firmenwagen Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur:in/ Lebensmittelchemiker:in (m/w/d) LC-MS/MS-Messtechnik #0335

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Du hast Erfahrung in der Flüssigkeitschromatographie, insbesondere mit LC-MS/MS. Zudem bringst du allgemeine Laborpraxis und eine kommunikative Persönlichkeit mit. Deine guten EDV-Kenntnisse, vor allem in der Auswertesoftware Mass Hunter und Microsoft Office, stärken dein Profil. Erfahrung mit einem Labor-Informations- und Management-System (LIMS) ist von Vorteil. In einem motivierten Team einer dynamisch wachsenden Unternehmensgruppe erwartet dich eine Vielzahl von Herausforderungen und regelmäßige Teamevents. Profitiere von einem Mobilitätszuschuss und der Möglichkeit, ein Dienstrad zu leasen, während du in unserer zukunftsorientierten Branche arbeitest.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker | Chemieingenieur (m|w|d)

ADLER-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KGSchwaz

Verstärken Sie unser Team mit Ihrem abgeschlossenen Studium in Chemie oder Chemieingenieurwesen und Ihrer Erfahrung in der Lackentwicklung! Bringen Sie Ihre kreative Energie und innovative Ideen ein – wir suchen strukturiertes, systematisches Arbeiten!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Mitarbeiter für die Probenahme (befristet) (m/w/d)

BIOLAB Umweltanalysen GmbHBraunschweig

Wir suchen Mitarbeiter für die Probenahme (befristet) (m/w/d) in Braunschweig. Als Ansprechpartner vor Ort planen und führen Sie Probenahmen von Wasser, Luft und Abfall durch. Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenständige Beratung unserer Kunden und die Umsetzung von DVGW-Regelungen. Qualitätssicherung und die Verantwortung für sichere Betriebsabläufe stehen im Fokus Ihrer Arbeit. Sie erstellen Protokolle nach internen Vorgaben und sorgen für die Wartung unserer Probenahmefahrzeuge. Wenn Sie ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung in der Probenahme mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (w/m/d) als Patentanwaltskandidat

BOEHMERT & BOEHMERT Anwaltspartnerschaft mbB - Patentanwälte RechtsanwälteBremen

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Karriere im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich? Bei BOEHMERT & BOEHMERT suchen wir motivierte Talente mit erster Berufserfahrung und ausgeprägten analytischen Fähigkeiten. Sie bringen sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse mit, die Ihr Profil abrunden. Wir bieten Ihnen eine fundierte Ausbildung unter der Anleitung erfahrener Patentanwält*innen und zahlreiche Benefits. Genießen Sie eine gesunde Work-Life-Balance mit 30 Tagen Urlaub und flexiblen Arbeitszeiten. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie Ihre Zukunft in zentraler Lage!
Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Chemietechnik – Von außen Laborwunderland, von innen Hochdruckzone? Eine Innenansicht für Berufsstarter und Wechselwillige

Wie fühlt sich ein Berufsstart in der Chemietechnik an? Man stelle sich ein Sammelsurium aus Laborgeruch, funkelnden Edelstahlreaktoren und – ja, Ernstfall: einem Not-Aus-Schalter, den man lieber nie braucht. Hinter der trockenen Berufsbezeichnung steckt ein Kosmos aus Physik, Ingenieurmethoden, Sicherheitsregeln und einer Prise Pragmatismus. Was viele unterschätzen: Wer als Chemieingenieur:in startet, wird selten mit weißen Kitteln und Reagenzgläsern abspeisen – vielmehr sind hier Pfadfindergeist, Prozessdenken und ein gewisser Hang zum Kompromiss gefragt.
Oder anders gesagt: Den ganzen Tag Formeln wälzen? Kann schon mal vorkommen. Aber ganz ehrlich – meistens geht's darum, aus Daten, Messkurven und Maschinenlaunen ein stimmiges Bild zu bauen. Welcome to Reality!


Der ganz normale Wahnsinn: Aufgaben zwischen Anlagen, Zahlen und Zwischenmenschlichem

Was macht eine Ingenieurin oder ein Ingenieur der Chemietechnik eigentlich von morgens bis Feierabend? Da liegt die Crux: Es ist ein Beruf voller Schnittstellen. Wer vom Studium kommt, glaubt häufig, das Wichtigste läge im Detail: Stoffdaten, Gleichungen, Simulationen… Alles nützlich. Doch am Arbeitsplatz zählt meist, Prozesse am Laufen zu halten, Fehler zu erkennen, Projekte zu koordinieren.
Ein Tag im Anlagenbetrieb etwa beginnt nicht selten mit einem schnellen Check: Läuft alles stabil? Was sagt der Leitstand? Mal eben kurz in die Schutzausrüstung, rein in die Anlage, raus an den Knotenpunkt, den der Azubi für einen „total unkomplizierten Wärmetauscher“ hielt. Schon stockt der Betrieb, irgendetwas riecht komisch (nein, nicht nach Lösungsmittel – eher nach Ärger). Zwischen Planung, Troubleshooting und Meetings vergeht der Tag. Man gewöhnt sich daran, dass Prozesse nie nach Fahrplan laufen. Und, Hand aufs Herz: Gerade das macht den Reiz. Routine gibt’s selten – kleine Katastrophen, gelegentlich.
Wem also Organisation, Kommunikation und eine gewisse Error-Toleranz liegen, der wird sich nicht langweilen. Wer auf Sicherheitspolster und Tagesstruktur besteht, kann hier durchaus ins Schwitzen geraten.


Qualifikation & Persönliches: Zwischen Lernkurve und Selbstüberlistung

Viele Kolleginnen und Kollegen erinnern sich noch gut an den Moment, als sie erstmals „wirklich“ Verantwortung übernahmen – für eine Optimierung, einen Stillstand oder, in meiner Erinnerung ganz besonders präsent, für einen Kesseltest am Freitagnachmittag: Da kann selbst der geduldigste Rechner plötzlich zur Zicke werden. Es hilft nichts: Ohne Selbstbewusstsein und Stresstoleranz läuft wenig. Fachwissen ist das Rückgrat, aber am Ende fragt niemand, wie elegant die Studentenformel war, wenn der Durchsatz in der Anlage klemmt.
Spannend wird’s beim Thema Weiterentwicklung. Wer sich auf reine Technik konzentrieren will, kann fachlich tief einsteigen: Prozessoptimierung, Simulation, Digitalisierung von Anlagen, Umstellung auf nachhaltige Stoffsysteme. Alternativ? Projektmanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement – oder später sogar Führung.
Neben analytischem Denken zählt übrigens, was kaum auf Zeugnissen steht: Kommunikationsstärke, Kompromissfähigkeit, der berühmte „kühle Kopf“. Wer Konflikten aus dem Weg geht, gerät hier schnell ins Hintertreffen. Und – so ehrlich muss man sein – manchmal wird auch aus einem simplen Pumpentausch eine epische Debatte zwischen Einkauf, Instandhaltung und Sicherheit. Willkommen im Club!


Gehalt – Rechnen, rechnen, relativieren: Zwischen Chemiepark und Provinz

Jetzt zum oftmals größten Fragezeichen: Was verdient man als Ingenieur:in in der Chemietechnik wirklich? Klar, pauschal lässt sich das schwer sagen. Fakt ist: In der chemischen Großindustrie gibt’s meist Tarifbindung – mit ordentlichen Einstiegsgehältern, die locker im Bereich anderer Ingenieursdisziplinen (manchmal ein wenig darüber) liegen. Aber: Wer in Mittelstandsunternehmen, kleineren Dienstleistern oder bei Ingenieurbüros arbeitet, muss oft bescheidenere Beträge akzeptieren. Das Pendel schlägt je nach Region und Branche kräftig aus: Zwischen Rhein-Main, Ruhrgebiet oder Leverkusen stellt sich die Frage nach Chemiepark-Flair und Standortzulage, während „auf dem Land“ die Lohntüte gern dünner ausfällt.
Erfahrung, Zusatzqualifikation und Verantwortungsbereich lassen das Gehalt durchaus zügig steigen – aber Vorsicht vor Luftschlössern. Nicht jeder Karriereschritt ist sofort sichtbar im Konto. Was bleibt, ist ein vergleichsweise sicheres Einkommen auf hohem Niveau mit moderater Entwicklung – es sei denn, man nutzt geschickt die Wechselchancen oder wartet auf den sprichwörtlichen „Lucky Punch“ in einem ambitionierten Projekt. Und ja, mit Auslandserfahrung oder Spezialisierung (z. B. im Bereich Nachhaltigkeit oder Digitalisierung) lässt sich eine Gehaltsschraube auch mal drehen.
Lohnt sich der Umstieg aus anderen Branchen? Häufig ja, sofern man bereit ist, sich erst mal auf niedrigeren Ebenen einzuarbeiten und ein paar Jahre „Lehrzeit“ im System abzusitzen. Danach wird man meistens angemessen entlohnt – auch wenn sich die Legende vom „Goldesel Chemietechnik“ vielerorts als Märchen entpuppt.


Markt und Möglichkeiten: Fachkräftemangel, Wandel, Wackelkandidaten

Die Chemietechnik ist viel mehr als das Klischee von Pipette und Periodensystem. Die Branche sieht sich – wie so viele technische Felder – mit wachsenden Anforderungen konfrontiert: Digitalisierung von Prozessen, Energiewende, Recycling, Kreislaufwirtschaft. Plötzlich werden Kompetenzen gefragt, die viele im Studium allenfalls gestreift haben: Datenanalyse, Automatisierung, Prozessleittechnik auf digitaler Ebene. Wer also den nächsten Karriereschritt plant, ist gut beraten, sich nicht nur auf Erfahrungsroutinen zu verlassen, sondern gezielt neue Tools zu erlernen – Stichwort: lebenslanges Lernen.
Skepsis ist erlaubt – ja, die Jobsituation gilt grundsätzlich als stabil, spätestens seit die Branche realisiert hat, wie knapp qualifiziertes Personal geworden ist. Aber: Gerade in strukturschwachen Regionen kann das Angebot dünn sein. Flexibilität zahlt sich aus – etwa bei der Bereitschaft, auch mal zwei Stunden zu pendeln oder den Standort zu wechseln. Interessanter Trend: Mit wachsendem Nachhaltigkeitsdruck entstehen neue Berufsbilder – etwa im Bereich erneuerbare Rohstoffe oder Green Chemistry. Wer offen bleibt, findet – auch abseits der Klassiker – spannende Chancen. Aber einen Selbstläufer gibt’s nicht.


Das berühmte Gleichgewicht: Job, Leben und das bisschen Planbarkeit

Kommen wir, fast zum Schluss, zum Dauerthema: Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben. Der Arbeitsalltag kann – vor allem in Betrieben mit Schichtsystem oder erhöhtem Termindruck – fordernd werden. Viele jungen Ingenieur:innen sind überrascht, wie schnell sich Projektspitzen, Anlagenstillstände oder Notfälle direkt auf das Wochenende oder auf die Freizeit auswirken. Andererseits: Große Unternehmen bieten oft flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und klare Aufstiegspfade – sofern man bereit ist, sich einzubringen.
Ob Work-Life-Balance eher ein Modebegriff oder ein ernsthafter Anspruch ist, bleibt wohl Geschmackssache. Im Mittelstand gibt's häufig flachere Hierarchien, manchmal mehr Gestaltungsspielraum, aber mitunter auch längere Arbeitstage. Im Konzern kann die Sicherheit locken, aber der Apparat bremst Individualisten gelegentlich aus.
Mein persönlicher Rat? Keine Illusionen machen, aber Chancen ernstnehmen: Wer Klarheit über die eigenen Werte und Prioritäten hat, kann auch Umwege und Frustrationen besser meistern.


Fazit – Wagnis mit System, aber ohne Garantie

Chemietechnik ist kein Selbstläufer. Sie will gelernt, dann aber auch gelebt werden. Der Beruf fordert viel, gibt aber oft mehr zurück, als man am Anfang glaubt – nein, nicht automatisch, aber doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für alle, die nicht gleich beim ersten Anlagenschaden die Nerven verlieren.
Ich habe im Laufe der Zeit eines gelernt: Die spannendsten Jobs bekommt selten, wer nur auf den perfekten Lebenslauf achtet. Vielmehr gewinnt, wer Ausdauer, Lernbereitschaft und den Mut zu gelegentlicher Selbstironie vereint. Manchmal fragt man sich, wie man bloß hier gelandet ist – aber meistens ist man froh darüber.


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